»Programm im Alten Pfandhaus«
Das Alte Pfandhaus bietet wieder, als zentraler Punkt und Location mit der Abschlußarty, ein buntes Programm mit Klassik, Neuer Musik, Jazz und natürlich tanzbarer Musik. Im Sinne des Wortes ... Eine lange Musiknacht ...
20:00 Uhr Christina Fuchs »Soundscapes of Home«
Christina Fuchs klarinetten & komposition | Bassem Hawar djoze | Saad Thamir perkussion & gesang | Laia Genc piano | Scott Fields gitarre | Donja Djember violoncello | Christoph Hillmann perkussion & elektronik
»Soundscapes of Home« ist ein neues Ensemble in der Kölner Musikszene unter der Leitung von Christina Fuchs. Sieben MusikerInnen mit unterschiedlichen biographischen und demographischen Hintergründen treffen in diesem Projekt aufeinander. Komponierte Module werden spontan per Dirigat abgerufen, so dass diese sich immer neu überlagern und andere Kontexte bilden. Die Elemente „Komposition“ und „Improvisation“ gehen dabei in diesen Klanglandschaften fließend ineinander über. Soundscapes of Home are a noteworthy new ensemble on Cologne's music scene. By spontaneously triggering sets of composed modules, the formation are creating continuously shifting permutations and various contexts for their materials. As a result, „composition“ and „improvisation“ are no longer antipoles, instead seamlessly segueing into each other within these intriguing worlds of sound.
Mehr Informationen unter www.myspace.com/christinafuchs
21:00 Uhr Ensemble Chronophonie »Töne Plus«
Daniel Agi flöte | Thomas Monod klarinette | Steve Altoft trompete | Jan-Filip Ťupa violoncello | Lei Nakamura klavier | Lee Ferguson schlagzeug
In diesem Konzert stehen Werke im Mittelpunkt, die den Klang des Ensembles erweitern. So wird er ins Geräuschhafte ausgedehnt (Haußmann); Sprache (Bauckholt), Live-Elektronik (Ikramova) oder Video (Yui) werden einbezogen. Rick Burkhardts Stück verzichtet letztlich völlig auf herkömmliche Instrumente und schafft eine aufregende Mischung aus Sprache und Geräusch. So entsteht eine große klangliche und ästhetische Bandbreite und ein Programm, das die Zuhörer auf immer neue Art anspricht. Der Abend ist dadurch auch für ein mit Neuer Musik unerfahrenes Publikum geeignet. Depending on the composer, the ensemble's sound for this performance will turn into pure timbre (Haußmann), include spoken word (Bauckholt), live electronics (Ikramova) or video (Yui). For his piece, Rick Burkhardt has even decided to do away with traditional instruments altogether, creating an exciting symbiosis between speech and sound.
Mehr Informationen unter www.chronophonie.de
22:00 Uhr Compagnia di Punto »Zwischen Kerker und Krone«
Annie Laflamme traversflöte | Christian Binde naturhorn | Adrian Bleyer violine | Florian Schulte viola | Alexander Scherf violoncello
Das Programm „Zwischen Kerker und Krone“ umfasst Musik von der Klassik bis zur Frühromantik sowie kurze Texte, die ein Schlaglicht auf das außergewöhnlich bewegte Leben der ausgewählten Komponisten werfen. Doch wohl noch abenteuerlicher sind ihre Werke - angesichts der ungewöhnlichen Originalbesetzung ´Traversflöte, Naturhorn & Streichtrio´. Mit ihrem orchestral anmutenden Klangspektrum halten die fünf Musiker ein unüberhörbares Plädoyer für diese Raritäten. Between the dungeon and the crown“ encompasses music from the Classical era up until early Romanticism and makes use of concise texts to shed some light on the remarkably eventful life of various selected composers. Even more adventurous than their creators are the works themselves, however ‒ at least with regards to their rather unusual original instrumentation of Transverse Flute, Natural Horn and String Trio
23:00 Uhr Mariana Sadovska »Odessa global underground«
Mariana Sadovska gesang & klavier
Mit tiefschürfender Expressivität wendet sich die ukrainische Björk Mariana Sadovska in ihrem Solo-Programm der Hafenstadt Odessa zu - und damit den Untiefen der kosmopolitischen (Schwarzmeer-)Seele. Nebenbei lotet sie vom russischen Blatnjak-Gaunerchanson bis zu „The Piano has been Drinking“ die Abgründe globalisierter Bodensatzlyrik aus. Ukrainian Björk Mariana Sadovska is dedicating her Musiknacht-solo-program to the harbour city of Odessa, addressing the unfathomable depths of the cosmopolitan black-sea-soul with profound expressivity. As an aside almost, she is also gauging an abyss of globalised lyrics, from Russian Blatnjak-gangster-chansons to „The Piano has been Drinking“.
Mehr Informationen unter www.myspace.com/marianasadovska
24:00 Uhr Blind Date »Chamber Jazz«
Angelika Sheridan flöte | Ulrike Stortz violine | Scott Roller violoncello | Philip Zoubek klavier
Blind Date ist ein neugegründetes Quartett, das das gesamte Spektrum von Klassik und zeitgenössischer Kammermusik bis hin zu den vielfältigen Jazz-Arten und Weltmusik in Angriff nimmt. Typisch für die Interaktionen der Musiker sind atemberaubende Reaktionen, überraschende Kombinationen und Gleichzeitigkeiten. Wie der Name andeutet, improvisieren Blind Date tatsächlich frei. Die Programmfolge wird also bei der Entfaltung des Konzerts in Echtzeit bestimmt. Freshly-founded Quartet Blind Date are taking on the entire spectrum of the classical and contemporary chamber-repertoire as well as diverse permutations of Jazz and World Music. Typically, the interaction between these musicians is marked by breathtaking call-and-response-games, surprising motivic combinations and thematic lines elegantly moving in parallel motion.
Mehr Informationen unter www.improvised.de
01:00 Uhr Chupacabras »CumbiaReggaeHipHop«
Sven Ostrowski bass | Benedikt Hesse schlagzeug | Markus Koch trompete | Matthias Kuhlgatz keyboards | Josué Avalos gesang & gitarre | Pia Miranda gesang & posaune | Richard Guerra Medina rap & akustische gitarre | Miguel Igler rap
Seit 2002 schüttelt eine besondere Sammlung von „Wilden Tieren“ die HipHop-Latino-Szene durch. Ihre Namen lauten „Chupacabras“, wie die puertoricanischen furchterregenden Fabeltiere. Dabei handelt es sich um eine latino-hispanische Band, die traditionelle lateinamerikanische und spanische Populärmusik mit Reggae und handfestem Rap-Rock verschmilzt - zu temperamentvollen, lebensfrohen Sounds. Ever since establishing a joint platform in 2002, „Chupacabras“ have been shaking up the HipHop-Latino-scene. Their name refers to the threatening mythical creatures from Puerto Rico and their unique style blends traditional Latinamerican and Spanish popular music with relaxed Reggae and roaring Rap-Rock into a temperamental, fruity cocktail.
Mehr Informationen unter www.myspace.com/chupastylee
Mehr Informationen zu allen Konzerten, Musikern sowie dem Ticketverkauf finden Sie auf den webseiten der Kölner Musiknach unter www.koelner-musiknacht.de
Tickets: 15 Euro an allen bekannten VVK-Stellen
